Landesmusikschule Enns - St. Florian - Niederneukirchen - Kronstorf

 

 

Zweigstelle St. Florian
Wiener Str. 44a
4490 St. Florian 


Tel: 07224 8812
Fax: 07223 83451 - 12
E-mail: ms-enns.post@ooe.gv.at


Lage

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Fächerspiegel

siehe Angebot


Geschichte

In St. Florian bestimmte das musikalische Geschehen seit jeher das Chorherren-Stift. Neben dieser geistigen Institution war auch die örtliche Blasmusikkapelle zentraler Mittelpunkt und Motor für Musikerziehung und Konzertaufführungen.

Als sich 1948 der ehemalige Florianer Sängerknabe Franz Wall - mittlerweile Professor des Bruckner-Konservatoriums i.R. - in St. Florian niederließ, erfuhr die Musiklandschaft der Region eine entscheidende Belebung. Durch seine Tätigkeit als Stiftsorganist und als Musiklehrer für Sängerknaben und interessierten Florianer gab er der Szene weitreichende Impulse. Seine Hingabe als Lehrer für Klavier und Geige und besonders die Liebe zur Kammermusik veranlasste ihn, mit befreundeten Florianer Musikern und Schülern regen künstlerischen Austausch zu betreiben.

Gleichzeitig entwickelte sich auch das Unterrichtsangebot für Blas- und Schlaginstrumente. Der Musikverein St. Florian übernahm die Organisation der Ausbildung, die in den Jahren 1962 bis 1969 ihren Höhenpunkt fand. Besonders Herr Karl Trebsche zeichnete für diesen Aufschwung verantwortlich und erwarb sich mit fundiertem  Fachwissen, großem Engagement und wegweisenden  Ideen nicht nur in der Florianer Musikszene große Anerkennung.

Die Tradition großer Musiker und Komponisten Österreichs wurde in St. Florian mit dem Schaffen von Prof. Augustinus Franz Kropfreiter nahtlos fortgesetzt. Seine künstlerische Präsenz beeinflußte und inspirierte Musikschaffende und Musikerzieher weit über die Grenzen unseres Landes hinaus.

Als 1978 das Landesmusikschulwerk ins Leben gerufen wurde, entschloss sich die Gemeindevertretung ab September 1980 auch in St. Florian eine Landesmusikschule zu etablieren. Als Zweigstelle der Landesmusikschule Enns unter der Leitung von Musikschulleiter Johann Pachner wurde der Schulbetrieb im Stiftsmeierhof des Chorherrenstiftes aufgenommen.

Seinerzeit für 150 Schüler vorgesehen, waren bereits 1985 aufgrund der steigenden Schülerzahl die räumlichen Kapazitäten erschöpft, so dass sich Musikschuldirektor Hermann Schmidthaler - der dem in den Ruhestand getretenen Johann Pachner seit 1983 als Direktor nachfolgte - gezwungen sah, eine Erweiterung der Landesmusikschule anzustreben. Die an die Musikschule angrenzende Wohnung wurde daher von der Gemeinde adaptiert und als Unterrichtsräume im September 1986 der Landesmusikschule übergeben.

Durch das ständig anwachsende Interesse an einem Musikunterricht und dem damit verbundenen Ansteigen der Schülerzahlen wurde nach wenigen Jahren ein Level erreicht, der zusehends die Arbeits- und Lernbedingungen für Lehrer und Schüler negativ beeinträchtigte.

Die Gemeindevertretung, damals unter der Führung von Frau Bürgermeister Mag. Eva Reisinger, beschloss daher, der Landesmusikschule ein neues Gebäude zu errichten.

Im Zuge der Um- und Ausbauten der Hauptschule wurde daher dieses Objekt in das Schulareal integriert und bildet so eine sinnvolle und richtungsweisende Symbiose mit Pflichtschule, Musikschule und Musikverein.

 


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